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ERP - Definition
ERP-Systeme (Enterprise Resource Planing) sind integrierte Standardsoftwarepakete zur Abbildung von betriebswirtschaftlichen Prozessen in Unternehmen. Aufgabe von ERP-Systemen ist die IT-seitige Unterstützung einer großen Anzahl von Funktionsbereichen im Unternehmen. Hierzu zählen u.a. Rechnungswesen, Produktion, Materialwirtschaft, Vertrieb und Personalwirtschaft. Alle einmal erfassten Daten stehen in sämtlichen verwendeten Modulen zur Verfügung, d.h. die Datenbestände sind stets aktuell und konsistent. Mehrfacherfassung wird vermieden.
ERP ist die zentrale Sammelstelle aller unternehmensrelevanten Information. Nur eine zentrale Datenhaltung ermöglicht eine wirtschaftliche Verwaltung dieser Daten. Die Bedeutung, die der IT-Infrastruktur im Unternehmen zukommt, liegt im Wesentlichen in der Betrachtungsweise. Ist das ERP-System lediglich ein Hilfsmittel oder ist eine grundsätzliche Komponente der Infrastruktur? Oder vereinfacht und überspitzt dargestellt: Ist ein Unternehmen, das die Computer abschaltet und wieder zum Taschenrechner zurückkehrt, tatsächlich effizienter?
Wirtschaftliches Umfeld und ERP
In vielen Unternehmen hat die, hoffentlich nun überwundene Rezession tiefe Spuren hinterlassen. Sinkenden Umsätzen und Gewinnen wurde in sehr vielen Fällen mit einer massiven Kostensenkung begegnet, und zwar mangels konkreter Unternehmenszahlen in allen nur möglichen Bereichen. Nur selten wurde die Chance genutzt, beispielsweise die Kunden auf ihre Ertragskraft und Bedeutung sowie die Entstehung und Ursache von Kosten zu analysieren, damit überhaupt eine strategische, zielgerichtete Planung zum Einsatz knapper Ressourcen erfolgen kann. Genau darum geht es beim Thema ERP, nämlich um die optimale Nutzung von Finanzressourcen, Maschinen und Anlagen, Mitarbeitern und natürlich das Potential von Kunden und Lieferanten.
Machen Sie Ihr Unternehmen fit
Der Blick auf die BWA und die Kontostände erscheint immer noch vielen Unternehmern ausreichend für die Beurteilung der aktuellen Lage und die weitere Entwicklung zu sein. Sind diese Informationen jedoch wirklich ausreichend, um ein Unternehmen AKTIV zu lenken?
Solange sich Umsätze, Rohmaterialpreise und Kosten linear entwickeln, mögen diese beiden Kennzahlen durchaus zufriedenstellende Ergebnisse liefern. Welches bislang ungenutzte Potential im Unternehmen schlummert, lässt sich damit jedoch nicht feststellen.
Wenn nun aber die wirtschaftliche Entwicklung eine Dynamik in bisher nicht gekannten Ausmaß erfährt, ist eine zielgerichtete Unternehmenslenkung ohne exakte Kennzahlen nicht mehr möglich. Erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten, welche Vorteile Ihnen die Kenntnis dieser Zahlen aus den Bereichen Vertrieb, Einkauf und Produktion bringen und wie Sie diese Informationen ohne oder nur mit geringem zusätzlichen Aufwand erhalten.
Sind Sie bereit?
Bei auftretenden Problemen werden in der Regel Lösungsansätze erarbeitet, die durchaus dazu geeignet wären, solche Probleme zukünftig zu vermeiden, den Kunden noch besseren Service zu bieten, innerbetriebliche Prozesse effektiver und effizienter zu gestalten und auch die Mitarbeiter zu entlasten. Nicht selten wirken diese Lösungsansätze jedoch nicht nachhaltig, da sie weder dokumentiert noch allen betroffenen Mitarbeitern kommuniziert werden. Fehlendes Controlling ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Problemlösungen wie auch unternehmerische Entscheidungen über kurz oder lang in Vergessenheit geraten, bis das selbe Problem erneut auf dem Tisch liegt.
Verständlich wird dies in Anbetracht der enormen Datenmengen, die die Unternehmer und Mitarbeiter regelrecht überfluten. Ohne ein Softwaresystem kann ein Unternehmen eigentlich nicht vernünftig gesteuert werden. Die Unternehmensführung braucht die Unterstützung einer geeigneten Informationsinfrastruktur, unabhängig von der Größe des Unternehmens. Der Handlungsbedarf wird umso dringlicher, je mehr sich die Anzeichen mehren, dass Kennziffern einzelner Bereiche kein stimmiges Bild ergeben (z.B. steigende Umsätze, aber unverändertes oder gar sinkendes Betriebsergebnis).
