Insolvenzvermeidung

 

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Insolvenzen gehen in der Regel auf Krisen zurück, die nicht über Nacht entstehen. Sie kündigen sich lange Zeit vorher durch äußere und innere Warnsignale an. Überlebenswichtig für das betroffene Unternehmen ist in dieser Situation, dass es sich aktiv mit den Ursachen der Krise und seinen unternehmerischen und persönlichen Möglichkeiten und Grenzen zur Bewältigung der Krise auseinandersetzt.  Je früher dies geschieht, desto besser sind die Aussichten für den Fortbestand des Unternehmens.

Es gibt keine Patentrezepte. Einig sind sich die Experten jedoch darin, dass die überwiegende Zahl von Firmeninsolvenzen vermieden werden könnten, wenn nicht erst bei drohender Zahlungsunfähigkeit Zahlen und Fakten über den Zustand des Unternehmens auf dem Tisch liegen.
 

Das Wichtigste zuerst

 

Falls Sie das Gefühl haben, dass es bereits brennt, befreien Sie sich von dem Gedanken, der Situation hilflos ausgeliefert zu sein. Sie können eine ganze Menge tun. Werden Sie sich bewusst, dass ...

  • viele Menschen schon erfolgreich ihre Krisen bewältigt haben; es gibt grundsätzlich einen Ausweg. Andere haben ihn gefunden und Sie werden ihn auch finden.
     
  • der Ärger zu verbannen ist, weil Ärger alles nur noch ärger macht und die Situation in keiner Weise zu verbessern geeignet ist. Wir schwächen uns nur selbst, wenn wir uns ärgern. Wir können uns es überhaupt nicht leisten, uns zu ärgern.
     
  • Vorwürfe, Fehler gemacht zu haben, kontraproduktiv sind. Geben Sie sich die Chance, als falsch erkanntes Verhalten zukünftig zu vermeiden.

 

 

Liquiditätssicherung

 

In einer << Infobroschüre der IHK Obernbayern >> ist zu lesen:

Als der alte Handwerksmeister – sein Geschäft war das größte am Platze – nach dem Geheimnis seines jahrzehntelangen Erfolgs gefragt wurde, antwortete er: „Ich achte in jedem Jahr darauf, etwas weniger Geld auszugeben als ich einnehme“. Gelächter. Doch was wie ein banaler Scherz klang, umreißt in Wahrheit die wichtige Erkenntnis des notwendigen Zusammenspiels von qualitativer handwerklicher Leistungserbringung und guter Unternehmensführung.  

Das untaugliche Mittel des „Management bei Kontoauszug“ (Haben wir Geld, ist es gut, haben wir keines, müssen wir uns etwas überlegen) ist der sichere Weg in die Unternehmenskrise. Es ist deshalb für jeden Unternehmer unerläßlich, dass er sich mit Hilfe der regelmäßigen Liquiditätsplanung einen jederzeitigen Überblick über die finanziellen Mittel seines Unternehmens verschafft.  

 

Am wichtigsten ist also, stets über aktuelle Zahlen über offene Kunden- und Lieferantenrechnungen zu verfügen. Sofern Sie die Buchhaltung außer Haus ausführen lassen und intern über keine Software für die Auftragsabwicklung und das Bestellwesen verfügen, können Sie mit einem  kostenlosen Liquiditätsplaner (siehe rechts) eine solide Liquiditätsplanung erstellen.

 

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Weiterführende Links


 

So betreiben Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) Aktive Insolvenzvermeidung!

 

Betriebssanierung und Insolvenzvermeidung

Von Simone Zarnt, Schmalz Rechtsanwälte

 

Insolvenzvermeidung - was man zur Vermeidung einer Insolvenz tun kann

von Harald Brennecke, Rechtsanwalt Karlsruhe, Fachanwalt für Insolvenzrecht

 

Leitfaden für krisen- und insolvenzgefährdete Unternehmen

 

Rating - Warum?

Alles rund um das Rating - zusammengestellt vom  Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

 

Wege zur Insolvenzvermeidung

Videobeitrag des WirtschaftsFernsehens Sachsen (30 min)

Schwerpunkte dieses Kapitels sind:
- Krisenmanagement
- Liquiditätsplanung und –steuerung
- Forderungsmanagement
- Beratung (Der runde Tisch)
- Liquiditätshilfen für KMU
 

 

Liquidität auf einen Blick

Kostenlose Excel-Vorlage für die Liquiditätsplanung kleiner Unternehmen.

 

Insolvenzvermeidung und Verlauf

Ein Ratgeber des Komunalforum für Wirtschaft und Arbeit Dresden

 

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